Österreich muss sich weiter für Kofinanzierung durch die Europäische Union stark machen
Zur Vorsicht mahnt der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, bei den von Seiten der ÖVP angedachten Einsparungen bei Infrastrukturprojekten der ÖBB. “Die Anbindung an den Baltisch-Adriatischen Korridor ist für Österreich von immenser Wichtigkeit. Erst vor kurzem wurde die Südbahn in das Kernnetz der TEN-Strecken aufgenommen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Kofinanzierung durch die Europäische Union und zeigt die Bedeutung dieser Strecke für Europa”, so Leichtfried am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die Aufnahme sei ein Erfolg der österreichischen Verkehrspolitik und sei vor allem auf das Engagement von Verkehrsministerin Doris Bures zurückzuführen.
“Die Transeuropäischen Strecken werden demnächst im EU-Parlament behandelt. Nun heißt es, von österreichischer Seite weiterhin positiv einzuwirken, damit auch das Parlament seine Zustimmung erteilt. Die Europaparlamentarier von SPÖ und ÖVP arbeiten in dieser Frage bereits gut zusammen. Die Infragestellung von Tunnelprojekten ist daher in diesem Zusammenhang wenig hilfreich”, bemerkt Leichtfried. Er verweist darauf, dass der Ausbau der Schieneninfrastruktur einen Mehrwert für die Bevölkerung bringt: Neben dem ökologischen Aspekt würden dadurch auch Arbeitsplätze geschaffen und ganze Regionen würden von einer besseren verkehrstechnischen Anbindung profitieren.
Quelle: Homepage von Delegationsleiter der SPÖ-Abgeordneten im Europäischen Parlament MEP Mag. Jörg Leichtfried www.joerg-leichtfried.at